175 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr – die Lebensmittelindustrie in Deutschland kleckert nicht, sie klotzt. Wer wissen will, wie die Kaugummis von Morgen schmecken, welche Dichte die perfekten Kartoffelchips haben oder wieso Gummibärchen immer exakt gleich aussehen, ist genau richtig für einen Beruf in diesem Bereich und für diesen Studiengang an der TH Lübeck.
Was kann ich mit Wirtschaftsingenieurswesen Lebensmittelindustrie machen?
Die sieben Semestern bis zum Bachelor of Engineering an der TH Lübeck sind abwechslungsreich : Bei uns lernen Sie das Wichtigste für die industrielle Lebensmittelproduktion aus den Bereichen Technik, Management und Lebensmittelchemie – in Theorie und Praxis. Ob im Labor oder im Praktikum bei einem unserer Partnerunternehmen : Wir zeigen Ihnen, wie Sie unsere Lebensmittel noch sicherer und besser machen.
Julia : „Besonders interessant ist die gute Mischung aus Wirtschaft, Technik und Lebensmittelchemie. Man ist nicht nur auf einen 'Bereich' fokussiert.“
Ziele und Lehrinhalte
In der engen Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft und der Technische Hochschule Lübeck wurde im Rahmen des Netzwerkes "foodRegio" ein praxisbezogenes Studienkonzept entwickelt, das den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes in lebensmittelproduzierenden Unternehmen gerecht wird.
Das Studienkonzept ist in seiner fachlichen Profilierung zwischen dem Wirtschaftsingenieur (Produktion) und dem Maschinenbauingenieur (Anlagen- und Verfahrenstechnik)angesiedelt und weist eine spezielle Ergänzung im Bereich der Lebensmittel und der Lebensmittelchemie auf.
Ziel ist es, eine anforderungsgerechte Fachqualifikation für Nachwuchskräfte in der Lebensmittelwirtschaft zu erreichen. Das Studium schließt mit dem akademischen Abschluss "Bachelor of Engineering".
Die Absolventinnen und Absolventen des praxisbezogenen Bachelor-Studienganges werden ihren Arbeitsplatz in der Produktion und im Fabrikbetrieb lebensmittelproduzierender Unternehmen finden.
Typische Aufgabenbereiche sind dabei :
Hintergrund für die Zusammensetzung der fachlichen Inhalte des Studienganges ist das veränderte Anforderungsprofil, das sich für qualifizierte MitarbeiterInnen im Bereich der Produktion bei Unternehmen ergibt, die mit hochtechnisierten, kapitalintensiven verfahrenstechnischen Produktionsanlagen ihre Produkte erzeugen.
Diese technologische Entwicklung der Produktionstechnik und der damit einhergehende veränderte Qualifikationsbedarf sind typisch für die Lebensmittelindustrie, die Konsumgüter in einer Massenproduktion auf kapitalintensiven Anlagen produziert.
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