Der SFB „Intervenierende Künste“ stellt die hervorbringende und aktivierende Dimension der Künste ins Zentrum und untersucht deren Potential, mittels der Etablierung künstlerischer Wahrnehmungsordnungen und Praktiken soziale Beziehungen zu stiften und politische Konflikte zu generieren. Mehr denn je werden Künste gegenwärtig vom Anspruch bestimmt, gesellschaftlich wirksam zu sein. Der Verbund vereint die künstebezogenen Disziplinen mit Philosophie, Geschichte und Soziologie.
Der SFB ist an der Freien Universität angesiedelt und kooperiert mit der Universität der Künste Berlin, der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), der Leuphana Universität Lüneburg und den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz.
The CRC ‟Intervening Arts“ is interested in the enabling and activating faculties of the arts and investigates their potential to create social relations and instigate political discord by establishing artistic processes of perception and practices. Today, perhaps more than ever, the arts claim to have an impact on society. The CRC assembles arts-related disciplines with philosophy, history, and sociology.
The CRC is located at the Freie Universität Berlin and cooperates with the Universität der Künste Berlin, the Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), the Leuphana Universität Lüneburg, and Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz.
Aufgabengebiet:
Im Rahmen des kunsthistorisch ausgerichteten Teilprojekts A07 „Fake Truths/True Fakes: Künstlerische Interventionen in Wahrheitsspiele“ untersucht das ausgeschriebene Praedoc-Projekt künstlerische Interventionen, die mit den Möglichkeiten der Bildgenerierung durch künstliche Intelligenz experimentieren und diese ggf. für emanzipatorische Zwecke einsetzen. Insofern die meisten KI-Bilder auf Ästhetiken der Fotografie anspielen, partizipieren sie an deren Wahrheitsansprüchen – eine Eigenschaft, die Künstler*innen nutzen, um die Regeln und Mechanismen des Für-Wahr-Haltens bestimmter Bildtypen aufzudecken, um alternative Wirklichkeiten zu imaginieren oder auch um Lücken historischer Archive zu füllen. Den genauen Fokus und Korpus des Projekts bestimmt der*die Bewerber*in in Absprache mit der Projektleiterin. Im Rahmen des Projekts wird Gelegenheit zur Promotion gegeben.
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Kunstgeschichte oder eines verwandten, kulturwissenschaftlichen Fachs mit einem Schwerpunkt in Visueller Kultur.
Erwünscht:
- sehr gute Kenntnisse im Bereich KI-generierter Bilder und zeitgenössischer Kunst
- vertieftes Interesse an bildtheoretischen Diskursen
- hohe Motivation zu interdisziplinärer Zusammenarbeit
- sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse (mind. B2 n. GER)
- Teamfähigkeit
- Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung von Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops, Seminare).