Doktorand*in (w/m/d) EG 13 TV-L Die Technische Hochschule Mannheim ist eine moderne Technische Hochschule. In neun Fakultäten werden hier über 5.000 Studierende qualifiziert. Die Hochschule ist im Forschungsbereich unter den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften führend und kooperiert mit vielen bedeutenden Unternehmen. Wir bieten ein familienfreundliches, attraktives Umfeld inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die Stelle ist im Rahmen des Förderprogramms „CZS Forschungsstart“ der Carl-Zeiss-Stiftung in der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik (AG Fath) angesiedelt. Die Möglichkeit zur kooperativen Promotion ist gegeben und erwünscht.
Im Projekt wird ein neuartiges, energieeffizientes Reaktorkonzept zur Ozonung kommunaler Abwässer entwickelt. Ziel ist die wirksame Entfernung von Arzneimittelspuren bei deutlich reduziertem Energie- und Ressourcenverbrauch. Im Zentrum der Tätigkeit stehen der experimentelle Aufbau und Vergleich zweier Laborreaktoren (Stand der Technik vs. neu zu entwickelndem Konzept) ebenso wie die Integration von mess- und regelungstechnischen Methoden. Auf Basis der in der Labortätigkeit erzielten Erkenntnisse in Gegenüberstellung mit CFD-Modellierungen sollen verallgemeinerbare, modellbasierte Überführungen auf unterschiedliche Abwassermatrizes und Anlagengrößen abgeleitet werden. Die Stelle ermöglicht den regen Austausch mit den beteiligten Projekt- und Industriepartnern. Das Projekt ist anwendungsorientiert und an der Schnittstelle zwischen Industrie und akademischer Forschung angesiedelt.
Aufgaben
Durchführung der Untersuchungen im Rahmen des Forschungsprojektes
Reaktorkonzeption und -auslegung
eigenständiges Planen, Durchführen, Analysieren und Bewerten von Experimenten, auch vor dem Hintergrund sicherheitstechnischer Aspekte
Auf- und Umbau entsprechender Teststände, inklusive Implementierung geeigneter Analytik
Bewertung, Vergleich mit der Literatur, Simulationen, Modellierung
eigenständige Ausarbeitung von Algorithmen/Programmen zur Datenauswertung
Präsentation der Ergebnisse, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Wissenstransfer
Betreuung von Studenten*innen bei Studien- und Abschlussarbeiten
allgemeine Labortätigkeit
Projektkoordination
Anforderungsprofil
M.Sc. in Chemieingenieurwesen, Chemie, Verfahrenstechnik oder Vergleichbarem
gute Studienleistungen (mind. 2,0)
nachweislich gute Deutschkenntnisse (mind. B2) und gute Englischkenntnisse (mind. B2) in Wort und Schrift
praktische Erfahrung im Chemielabor
Kenntnisse in der Lösung verfahrenstechnischer Problemstellungen mittels numerischer Mathematik (Python, Matlab etc.)
Kenntnisse im Bereich der Datenanalyse, Analytik, Auswertung und Automatisierung von Laborprozessen (Python, LabVision etc.) von Vorteil
Kenntnisse im Bereich der CFD-Modellierung (Strömungssimulation) von Vorteil
Wir bieten
die Leistungen des öffentlichen Dienstes auf Grundlage des TV-L, wie z. B. Betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und eine Jahressonderzahlung
Work-Life-Balance und Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Gleitzeit, zentrale Beratungsangebote über "Zusammen am Campus" und voiio
Anspruch auf Bildungszeit
arbeitsfreie Tage am 24.12. und 31.12.
Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Hochschulsport und Firmenfitness
Arbeiten in verkehrsgünstiger Lage mit bester VRN- und DB-Anbindung, nextbike Sharing und JobBike
Fahrkostenzuschüsse bei Nutzung des Jobtickets
Das Arbeitsverhältnis ist projektbezogen und zunächst auf 2 Jahre befristet. Der Gehaltsrahmen in EG 13 beträgt 41.426,89 € – 59.023,89 € pro Jahr.
Die Technische Hochschule Mannheim trägt das Prädikat "Total E-Quality". Schwerbehinderte Bewerber*innen (w/m/d) werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt. Um den Anteil von Mitarbeiterinnen zu erhöhen, werden qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
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